Thursday 22 january 4 22 /01 /Jan. 14:33

veröffentlicht in: Satire und mehr
Nun ist es also offiziell: Im Durchschnitt ist Frauenfleisch zwischen dem 6. und dem 21. Lebensjahr würziger und wohlschmeckender als Männerfleisch. Das gab diese Woche die Uni Rotenburg nach einer langjährigen Studie bekannt.

Weiter kam heraus, dass Kinder vor dem 6. Lebensjahr  relativ geschmacklos sind, womit auch das Gerücht aus der Welt geschaffen wäre, Babies würden besonders gut schmecken. Dieser Irrglaube beruht wohl darauf, dass Neugeborene den gleichen Geschmack wie ihre Mutter haben und da Frauen - wie die Forschungsergebnisse ja zeigen - besser schmecken und Neugeborene grundsätzlich sehr weich und zart sind, kam das Klischee über die schmackhaften Babies zu Stande. Nach spätestens einem Jahr legen sie jedoch den Geschmack der Mutter komplett ab und entwickeln dann ungefähr bis zu ihrem Einschulungsalter ihren eigenen.

Ab dem 20. Lebensjahr würden sich die Geschlechter dann im Geschmack angleichen, obwohl von Fall zu Fall Abweichungen beobachtet werden konnten. Und je älter der Mensch wird, desto stärker wird der Geschmack von der psychischen Verfassung beeinflusst. So schmecken traurige Menschen beidseitigen Geschlechts um einiges bitterer, wogegen glückliche einen süß-sauren Geschmack vorweisen können. Gourmets sollten sich zudem gänzlich von wütenden oder allgemein griesgrämigen Menschen fernhalten, da diese mit ihrem äußerst zähen Fleisch nahezu ungenießbar sind.

Die Ernährung spielt überraschenderweise kaum eine Rolle. Zwischen Alkoholikern, Veganern oder Fast-Food-Liebhabern - bei gleichem Gemütszustand - konnten die zahlreichen Tester kaum einen Unterschied herausschmecken.

Guten Appetit.


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