Poesie: Christian Felix Weiße - Der Kuss

Veröffentlicht auf von Paramantus

Ein großzügig zu interpretierendes Gedicht von Christian Felix Weiße...

Der Kuss

Ich war bei Chloen ganz allein,
und küssen wollt ich sie:
Jedoch sie sprach, Sie würde schrein,
es sei vergebne Müh.

Ich wagt es doch und küßte sie,
trotz ihrer Gegenwehr.
Und schrie sie nicht?
Jawohl, sie schrie, doch lange hinterher.

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Michael Roschke 12/18/2008 23:46

Klasse !

Der Gedanke, lange hinterher doch noch zu schreien, ist ihr aber :
SPÄT GEKOMMEN !!
(Mir ist schon klar, das das nur EINE der vielen Interpretationen sein kann, die das Gedicht zuläßt...)


Schmunzel.

Gruß
Micha

Paramantus 12/19/2008 19:24